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Hermann Wellenreuther
Von kolonialer Abhängigkeit zur atlantischen Großmacht
Nordamerikanische Geschichte 1956–1917
Dieser kurze Überblick über die Entwicklung der nordamerikanischen Geschichte möchte die
amerikanische Geschichte nicht nur aus der Perspektive des ausgehenden 20. Jahrhunderts,
sondern auch aus einer dezidiert europäischen und atlantischen Perspektive schildern. Diese Sichtweise geht davon aus, daß Europa und Nordamerika in einer atlantischen Gemeinschaft
kulturelle Werte ebenso wie ökonomische und politische Interessen verbinden.
Fach: Geschichte
Kurt Schröder
FRONTIER – Gedeih und Verderb?
FRONTIER ist ein vielschichtiger Kernbegriff der Entstehungsgeschichte der amerikanischen Nation, der sukzessiven Erschließung und Besiedelung des „wilden Westens“ und der amerikanischen Identität bis in unsere Tage. So nahm John F. Kennedy in seiner Amtsantrittsrede am 20. Januar 1961 den Begriff als NEW FRONTIER wieder auf und machte ihn zum Leitmotiv – obwohl er untrennbar mit dem Genozid am amerikanischen Urvolk, den Indianern, verbunden ist.
Fach: Geschichte
Stefan Eltner
Washington D.C. – ein nationales Symbol
Obwohl Washington aufgrund seines im Vergleich zu den Wolkenkratzerschluchten New Yorks oder Chicagos eher horizontalen Erscheinungsbildes von vielen Touristen als unamerikanische Stadt wahrgenommen wird, vermag es doch gegenüber den anderen Metropolen am meisten über die USA zu erzählen. Ein Gang durch die Stadt führt zu Bauwerken, die einerseits Spiegelbilder der wichtigsten Merkmale der politischen Struktur des Landes darstellen, andererseits aber auch den Blick freilegen auf ein in einer gigantischen Inszenierung offengelegtes staatliches Selbstverständnis.
Fach: Geschichte
Christoph R. Hatscher
„Vom Recht aufs Glücklichsein“
Die US-amerikanische Verfassung im Wandel der Zeiten
Im Jahre 1987 konnte die US-amerikanische
Verfassung auf ihren 200. Geburtstag zurückblicken
– die älteste geschriebene und noch heute gültige Verfassung der Welt. Ursprünglich für einen im wesentlichen agrarisch geprägten Bundesstaat konzipiert, bildet sie auch noch im sich anbahnenden postindustriellen Zeitalter die Grundlage des politischen und gesellschaftlichen Lebens im derzeit mächtigsten Staat der Erde.Die US-amerikanische Verfassung ist die älteste geschriebene und noch heute gültige Verfassung der Welt und bildet so Grundlage des politischen und gesellschaftlichen Lebens in Amerika.
Fach: Geschichte
Amrei Stupperich
„Gebt mir eure müden, eure armen, eure geknechteten Massen!“
Die USA als Einwanderungsland
Unter dem Titel „Die Nation der vielen Völker“ veröffentlichte Präsident Kennedy 1963 Thesen
zu einem neuen Einwanderungsgesetz, das jahrzehntelange Diskriminierungen aufheben sollte.
Der Präsident, der selbst nichtdem Idealbild des „echten“ Amerikaners (weiß, angelsächsisch,
protestantisch) entsprach und überwiegend von Minderheitengewählt worden war, machte sich für den Verfassungsgrundsatz von der Gleichheit der
Menschen stark, der nicht nur gegenüber Schwarzen und Indianern immer wieder verletzt
worden war. Dieser Beitrag soll zeigen, daß die Titelzeile schon in ihrem Entstehungsjahr 1883
überholt war und daß die Einwanderer für die Freiheit oft einen hohen Preis zahlten.
Fach: Geschichte
Peer Frieß
GO WEST – Auf nach Westen!
Zusammenhänge der Besiedlung und des Naturraums Nordamerikas
Die Naturschönheiten der USA gehören zu ihren großen Touristenattraktionen. Dabei ist uns heute nur selten bewußt, daß die so bewunderte Natur in weiten Landesteilen das Ergebnis des
jahrhundertelangen Einwirkens des Menschen während der Besiedlung ist – einer Besiedlung,
die in ihrem Verlauf selbst durch die Naturgegebenheiten beeinflußt wurde. Dieser Beitrag bietet unterrichtspraktische Möglichkeiten einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit
von Geschichte und Geographie am Beispiel der Besiedlung der USA im 19. Jahrhundert.
Fach: Geschichte
Lisa und Andreas Weißmann
Kein Onkel Tom im Westen
Die Ursachen des amerikanischen Bürgerkrieges 1861–1865
„Some people called it a Civil War, but there was nothing civil about it. Der amerikanische
Sezessionskrieg genießt in der Tat nicht den besten Ruf unter den bewaffneten Auseinandersetzungen
des 19. Jahrhunderts. 600 000 Tote und 400 000 Verwundete in vier Jahren, dazu die mörderischen Gefangenenlager, das eingesetzte Gerät – dies alles wirkt beklemmend „modern“.
Fach: Geschichte
Eva Maria und Wilhelm Lienert
Im Schatten der Demokratie
Susan B. Anthony und ihr Kampf ums Frauenwahlrecht
„Impeach Clinton – and her husband too!“ – der beißende Spott dieses Autoaufklebers zeigt, wie ablehnend und mißtrauisch noch heute viele Amerikaner einer Frau gegenüberstehen, die politische Stärke zeigt. Die USA, das Musterland der Demokratie? In Frauenfragen eher ein Entwicklungsland! Bei 53 Präsidentenwahlen stand nur einmal eine Frau auf dem „Ticket“: Geraldine Anne Ferrero 1984 als demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin – der Wahlkampf
gegen Amtsinhaber Reagan galt als aussichtslos.Die USA – ein Entwicklungsland in Frauenfragen? Die Geschichte des Frauenwahlrechts in Amerika.
Fach: Geschichte
Hellmut Fried
„High Noon – Zwölf Uhr mittags“
Der amerikanische Mythos von Law and Order
„High Noon“ dürfte wohl als „der Klassiker“ unter den Western gelten, hat er doch wie nur wenige zuvor Filmgeschichte geschrieben. Zugleich stellt er einen Höhe- wie Wendepunkt in der Entwicklung dieses Genres dar. Dieser Beitrag versucht einen Zusammenhang zwischen der frühen Geschichte Amerikas und der späteren Verklärung im Westernfilm aufzuzeigen.
Fach: Geschichte
Walter Willems
Auf Spurensuche
Ein dunkles Kapitel der Geschichte: die US-amerikanische Indianerpolitik
Seit Gründung der USA wurde die Politik der US-Regierung gegenüber der amerikanischen
Urbevölkerung stets von übergeordneten
Leitmotiven geprägt. Diese änderten sich mit
der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation des Landes und den Zielsetzungen
der jeweiligen Regierung. Wie sehr das Schicksal der indianischen Ethnien von diesen Prinzipien
bestimmt wurde, zeigen die verschiedenen, mitunter konträren Phasen der US-Indianerpolitik
(1800–1960).
Fach: Geschichte
Rudi Mallasch
Das hat Geschichte gemacht
Der Blues – eine amerikanische Kunstform?
Musik – das stärkste Exportgut der USA. Ursprung aller Musikstile wie Hip Hop, Heavy Metal, Rock, Pop oder Jazz ist der Blues.
Fach: Geschichte
Desirée Barlava
Geschichte vor Ort
Miss Liberty enlightening the world.
Die Freiheitsstatue – ein Geschenk der Franzosen an das „aufgeklärte“ Amerika
Die Freiheitsstatue, eine der wenigen Monumental-Skulpturen des 19. Jahrhunderts, die nicht zu Ehren einer gewonnenen Schlacht oder eines
ruhmreichen Feldherrn errichtet wurde, kam 1886 als Geschenk Frankreichs nach Amerika. Sie ist nicht nur ein Symbol für die französischamerikanische Freundschaft, sondern auch ein Urteil ihrer Zeit: die Ablehnung der mit
Gewalt verbundenen Französischen Revolution, die ihren Ausdruck in der Bewunderung der gewaltfreien, friedlichen Verwirklichung der französischen Ideale in Amerika fand.
Fach: Geschichte
