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INHALT

Christen und Römer
Die an eine weitläufige Götterwelt gewöhnten Römer empfanden das christliche Glaubensbekenntnis – wie schon den jüdischen Monotheismus – als provozierend, aber zugleich auch faszinierend. Was konnte diese neue Religion bieten? Konnte sie besser als die verwirrende Vielfalt der religiösen Angebote, die allesamt versprachen, der Orientierungslosigkei... mehr
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Amrei Stupperich
"Wir aber glauben, daß nur ein Gott sei"
Die Ursprünge des Christentums in der Antike
Welche Möglichkeiten für den jüdisch-christlichen Dialog liegen in der Ursprungsgeschichte des Christentums? Welche Rolle spielt die christlich geprägte politische Tradition des Westens in der weltweiten Auseinandersetzung mit dem Islam oder dem islamischen Fundamentalismus?
Fach: Geschichte
Stefan Bahls
"Sie machen das Kreuzzeichen irgendwie quer..."
Ostrom und Westrom – Die Spaltung der Kirche
Berichten griechische Schülerinnen und Schüler über ihre religiösen Bräuche und Feiern, zeigen Fotos oder Bilder von Prozessionen aus der Heimat,
werden für ihre Mitschüler Unterschiede zwischen den Kirchen vielleicht erstmals transparent. Das Hervorheben vonWesensmerkmalen der
orthodoxen Kirche sollte für jüngere Schüler Ausgangspunkt und Schlüssel sein, um Einsicht
in den historischen Prozeß der Kirchenspaltung zu gewinnen.
Fach: Geschichte
Dieter Petri/Jörg Thierfelder
Frühchristliche Gemeinde in Rom
Selbstverständnis und Polemik
Die Anfänge der christlichen Gemeinde in Rom liegen im Dunkeln.Möglicherweise kamder
christliche Glaube bei der engen Verbindung
zwischen Rom und den Provinzen ohne eine
geplante Mission durch geschäftsreisende Christen in die Hauptstadt. Paulus schrieb einen wichtigen „Römerbrief“ an die römische
Gemeinde, weil er von ihr Unterstützung für
seine Missionsarbeit im Westen des Römischen
Reiches (Spanien) erwartete. Das Martyrium von Petrus und Paulus in Rom, wahrscheinlich um 65 unter Kaiser Nero, begründete die Bedeutung Roms für die christliche Kirche.
Fach: Geschichte
Karl Wilhelm Steinwede
"...immer auf der Flucht"
Die Reisen des Apostel Paulus
Durch Paulus hat das Christentum als Religion die Form erhalten, durch die es später große Teile der Welt erobern konnte. Paulus’ multikulturelle Prägung, seine persönlichen und brieflichen Kontakte um das Mittelmeer bieten interessantes Material für den Unterricht.
Fach: Geschichte
Dieter Petri/Jörg Thierfelder
Juden und Christen – Verfolger und Verfolgte
Aus einem ursprünglichen Miteinander zwischen Juden und Christen im römischen Kaiserreich erwuchsen Trennung und Feindschaft, die bis in die Gegenwart wirksam sind.
Fach: Geschichte, Religion
Christine Hehle
Von der Sekte zur Staatsreligion
Die Auseinandersetzung des Christentums mit den antiken Kulten
Das religiöse Leben im Römischen Reich war durch ein synkretistisches Nebeneinander staatlicher und individueller Kulte unterschiedlicher Herkunft und Bedeutung geprägt. In den ersten vier Jahrhunderten seines Bestehens gelang es dem Christentum, sich von einer unbedeutenden
Sekte zu einermächtigen, gut organisierten Religionsgemeinschaft zu entwickeln und sich
gegen alle anderen Religionen als allein zugelassene Religion durchzusetzen.
Fach: Geschichte
Wiebke von Thadden
Frauen in Antike und Christentum
Voraussetzungen und Wirkungen biblischer Überlieferung
Das Christentum hat die Welt der Antike nachhaltig verändert und schließlich ihrem Ende zugeführt. Hat es auch das Leben der Frauen in der damaligen Zeit verändert? Und wenn ja: Hat es ihnen mehr Freiheit oder mehr Abhängigkeit gebracht? Diese Fragen werden gerade heute wieder gestellt. Es wird immer auch von den eigenen Gegebenheiten abhängen, wieman sie beantwortet. In jedem Fall aber lohnt sich ein Blick auf die Stellung der Frau in der vorchristlichen Antike. Erst mit ihm wird das Verhalten von Jesus und Paulus deutlich, das wiederum dieWege der nächsten Jahrhunderte bestimmen sollte.
Fach: Geschichte
Michael Willeke
Damals in Palästina
Das Leben in Palästina zur Zeit von Herodes und Pontius Pilatus
Syrien-Palästina war von alters her eine wichtige Brücke zwischen Afrika und Asien. Hier entstand mit dem Christentum die Religion, die das Römische Reich nachhaltig veränderte.
Fach: Geschichte
Martin Stupperich
Die Quellen der Bibel – die Bibel als Quelle
"Das Buch der Bücher" im Geschichtsunterricht
Die Bibel ist eine reichhaltige Quelle für die Geschichte des letzten vorchristlichen Jahrtausend und der ersten zwei christlichen Jahrhunderte. Sie vermittelt auch eine Vorstellung davon, wie frühere Jahrhunderte mit heiligen Schriften und Erinnerungen an religiös bedeutsame Ereignissen umgingen.
Fach: Geschichte
Heinrich Krauss
Das hat Geschichte gemacht
"Von Pontius zu Pilatus laufen"
Geflügelte Bibelworte aus dem Alten und Neuen Testament
Bis an die Schwelle der neueren Zeit war das Denken und Fühlen der Menschen vom Umgang mit der Bibel geprägt. Auch unsere Sprache ist heute noch mit vielen Ausdrücken, Redensarten und Sprichwörtern durchsetzt, die aus der Bibel stammen.
Fach: Geschichte
Sabine Möllers
Das kanonische Bild
Kein Kaiser in Ravenna
Das Justiniansmosaik von San Vitale zu Ravenna
Die beiden Mosaikbilder auf der Apsiswand von San Vitale sind die einzigen erhaltenen Zeremonienbilder der christlichen Antike. Sie gehören zu einer Bildgattung, die in Konstantinopel entstanden, dort aber nur noch aus Schriftquellen bekannt ist.
Fach: Geschichte
Jürgen Klöckner
Geschichte vor Ort
Kölner Karrieren: Vom Martyrium zum Stadtpatronat
St. Gereon und St. Ursula – Legende und Leistung für Köln
Heiliger lebt in vielen Städten römischen Ursprungs die christliche Antike fort. Zeugen sind die aus römischen Bauten hervorgegangenen Kirchen. Selten blieb jedoch bei mittelalterlichen Neubauten
der ursprüngliche Bau erhalten (Beispiel Trierer Dom). Die Heiligenkulte gaben auch den Städten starke Impulse. Zwei besonders schöne Beispiele
werden hier vorgestellt: St. Gereon und St. Ursula
in Köln. Ihre Bedeutung ließ sie neben St. Petrus und den Heiligen Drei Königen zu Kölns
Stadtpatronen werden, und zu ihrer Ehre entstanden zwei Kunstwerke vonWeltrang:
das Dekagon von St. Gereon und die Goldene Kammer von St. Ursula.
Fach: Geschichte, Religion
Dietmar Peter
Auf Spurensuche
Christliche Feste in virtuellen Welten
Schülerinnen und Schüler erarbeiten christliche Traditionen im Internet
Seit Anfang der 90er Jahre nutzen zunehmend auch
Lehrer und Schüler dieMöglichkeiten im Internet.
Viele Pädagogen erkennen und diskutieren Vor- und
Nachteile diesesMediums. Eine kulturpessimistische
Grundstimmung überwiegt allerdings, da durch die
dramatischen Veränderungen in Industrie und
Wirtschaft durch die neuenMedientechnologien
den Schulen künftig vollkommen neue Aufgaben
zufallen werden. Doch die Beurteilung dieser neuen
Situation fällt schwer, da nicht endgültig absehbar
ist, wohin die Entwicklung führen wird.
Fach: Geschichte