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Verzeichnis aller bisher erschienener Themenschwerpunkte - 2006

Hausaufgaben
Das Heft 1/2006 der Praxis Schule 5–10 greift mit seinem Schwerpunkt „Hausaufgaben“ ein Thema auf, das in Schule allgegenwärtig ist, dennoch kaum in der Lehreraus- und -fortbildung thematisiert und von der Forschung eher stiefmütterlich behandelt wird.
Es soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Diskussion um diesen schulischen Bereich wieder verstärkt wird. Ein Bereich, der sich oft so quälend auf das Familienleben auswirkt, zu kontinuierlichen Konflikten innerhalb der Lehrer-Schüler-Interaktion führt und dennoch von vielen an Schule Beteiligten als fester und notwendiger Bestandteil schulischen Lebens erachtet wird.
(Dr. Katrin Höhmann; Auszug aus dem Editorial des Heftes 1/2006)
Anm. der Redaktion: Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Artikeln des Themenschwerpunkts sowie auch zu allen anderen Beiträgen im Heft finden Sie – wie üblich – auf den Inhaltsseiten.
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Fußball – (fächerübergreifend) ohne Grenzen
Der Countdown läuft! Kaum waren die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin und zeitversetzt auch die Paralympics für beendet erklärt, schaute und schaut alle Welt – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den 13. Juni 2006, wenn der Startschuss für die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland fällt. Zumindest in unserer Wahrnehmung steht das Jahr 2006 also ganz im Zeichen des Sports, und das wird sich in den künftigen Wochen und Monaten sicher auch im Schulleben widerspiegeln ...
Natürlich gibt es schon jetzt eine Fülle von Informationen, Materialien und Berichterstattungen zur Fußball-WM 2006 (und täglich werden es mehr), aber wenn man das Thema „Fußball“ nicht nur auf die bevorstehende Weltmeisterschaft reduziert, geht der Blick schnell – und weit – über Deutschland hinaus ... Und damit wird Fußball auch unabhängig von der Fußball-WM 2006 zu einem unglaublich spannenden, fächerübergreifenden Thema – für das aber diese Weltmeisterschaft sozusagen als „Eintrittskarte“ genutzt werden kann.
(Babette Burgtorf; Auszug aus dem Editorial des Heftes 2/2006)
Anm. der Redaktion: Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Artikeln des Themenschwerpunkts sowie auch zu allen anderen Beiträgen im Heft finden Sie – wie üblich – auf den Inhaltsseiten. Klicken Sie dazu auf „Inhalt".
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Kommunizieren in der Schule
Lohnt es sich überhaupt, über Kommunikation nachzudenken? Ist sie nicht eigentlich so selbstverständlich wie das Atmen? Offenbar nicht, denn mittlerweile kommt jedes vierte Vorschul- bzw. Kindergartenkind mit Sprachstörungen in die Schule, weil über die Hälfte der Kinder nur mit einem Elternteil kommunizieren, weil Kinder einen Großteil ihrer Zeit sprachlos vor PC und TV verbringen, weil Anlässe fehlen, Kommunikation zu üben.
Auch wenn es zu Lasten des Fachunterrichts geht – Erziehung zur Kommunikation, zur Kommunikationsfähigkeit ist eine Bildungsaufgabe, die das Zusammenspiel aller Beteiligten erfordert. Und: Die Weiterentwicklung der Kommunikationsformen zwischen Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern und Eltern kann das Zusammenleben in der Schule spürbar erleichtern ...
(Dr. Karl-Wolf Hoffmann; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 3/2006)
Anm. der Redaktion: Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Artikeln des Themenschwerpunkts sowie auch zu allen anderen Beiträgen im Heft finden Sie – wie üblich – auf den Inhaltsseiten. Klicken Sie dazu auf „Inhalt“ .
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Den Unterricht öffnen
Obwohl seit Anfang der 70er-Jahre in der deutschen Schulpädagogik über offenen Unterricht immer wieder diskutiert wurde, herrscht bis heute weder begrifflich noch konzeptionell eindeutige Klarheit darüber, was darunter verstanden werden soll. Immer wieder werden ähnliche Fragen gestellt und Bedenken geäußert, wenn es um die praktische Verwirklichung der damit verbundenen Orientierungen geht. Andererseits haben sich viele Schulen die Öffnung des Unterrichts bereits auf ihre Fahnen geschrieben ...
Im Wesentlichen geht es ja auch darum, darüber nachzudenken und der Unterrichtspraxis entsprechende Hilfe zu geben, was im offenen Unterricht von wem, wie lange, warum und mit welcher Absicht alles „geöffnet“ werden kann und soll.
(Professor Dr. Witlof Vollstädt; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 4/2006)
Anm. der Redaktion: Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Artikeln
des Themenschwerpunkts sowie auch zu allen anderen Beiträgen im Heft
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Verantwortung übernehmen
Eigeninitiative und Eigenverantwortung sind mittlerweile die "Zauberworte", der sich auch unsere Ministerien allesamt annehmen, wenn es um die Qualitätssicherung an deutschen Schulen geht. Was aber bedeutet das konkret im "Mikrokosmos" einer ganz "normalen" Schule? In allen Schulen gibt es unterschiedliche Ebenen der Verantwortung. Der einzelne Lehrer kann keine Personalpolitik betreiben und auch eher weniger systemische Fortbildung implementieren; er kann aber in Gremien wie Fachbereichen oder Steuergruppen verantwortlich mitwirken, seine Stimme zu Gehör bringen, sich engagieren. Vor allem aber hat jede Lehrerin, jeder Lehrer täglich die Verantwortung dafür, dass die Lernumgebung der Schülerinnen und Schüler so gestaltet ist, dass diese in der Lage sind, selbst Verantwortung für sich und ihre Lernprozesse zu übernehmen, dass sie ihren Standort bestimmen und selbstverantwortlich lernen können. Und die Schülerinnen und Schüler? Auch sie haben Verantwortung - für ihr Lernen, für ihren "Job", für ihren Arbeitsplatz ...
(Dr. Ingrid Ahlring; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 5/2006) ...zum Inhalt / Artikeldownload

Arbeitsplatz Schule – Veränderungen gestalten
Während man in anderen Arbeitsbereichen, zum Beispiel in der Wirtschaft, schon lange erkannt hat, welche zentrale Bedeutung dem Arbeitsplatz der Beschäftigten für die Arbeitsabläufe und die Steigerung der Produktivität zukommt, ist der "Arbeitsplatz Schule" ein vernachlässigtes Gestaltungsfeld. Dabei haben alle bildungspolitischen Maßnahmen, die strukturverändernd wirken, auch Auswirkungen auf den Arbeitsplatz, sie verändern ihn sogar sehr oft grundlegend.
Auch in den Schulen aber haben die Struktur des Arbeitsplatzes und die Arbeitszufriedenheit entscheidenden Einfluss auf das Engagement (und den Erfolg) von Lehrerinnen und Lehrern. Wie also kann man eine positive Grundeinstellung aller Beteiligten zu ihrem Arbeitsplatz erreichen?
(Dr. Peter Wendt; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 6/2006) ...zum Inhalt / Artikeldownload