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Verzeichnis aller bisher erschienener Themenschwerpunkte - 2007

Ausgabe Februar
Heft 01/2007


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Umwelt- und Naturkatastrophen

Unsere Welt wird zunehmend komplexer, nicht nur in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, sondern auch im täglichen Leben. Der Lern- und Begegnungsort Schule unterliegt damit auch einem Wandel, der den Anforderungen des 21. Jahrhunderts vor allem im Bereich der Wissensvermittlung und der Nachhaltigkeit von Fachwissen Rechnung tragen soll.
Gerade Umwelt- und Naturkatastrophen als Ausnahmezustände machen deutlich: Unser aller Leben ist begrenzt. Dies löst nicht nur Angst aus, sondern auch Mitgefühl mit denen, die von der Katastrophe betroffen sind. Das kann Lernende motivieren, sich mit Problemen in ihrer Umwelt zu beschäftigen, die kurzfristig oder langfristig bearbeitet werden müssen. Dabei steht im Vordergrund der Aufbau eines Wir-Gefühls/des Bewusstseins: Nur gemeinsam können wir diese Probleme bearbeiten.

(Dr. Karl-Wolf Hoffmann; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 1/2007) ...zum Inhalt / Artikeldownload


Ausgabe April
Heft 02/2007


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Informationen gewinnen und bewerten

Für viele Jugendliche sind das ("richtige") Handy und die Möglichkeit eines Internetzugangs nicht mehr nur Statussymbol, sondern selbstverständlicher Teil ihrer Lebenswirklichkeit geworden. Ihre Medienwahrnehmung ist allerdings oft in doppelter Sichtweise reduziert:

  • Was nicht "gegoogelt" werden kann, ist für sie nicht existent. - Es gilt deshalb, alte und neue Formen der Informationsgewinnung im Unterricht zu thematisieren, nicht zuletzt um Jugendliche neugierig zu machen und zu befähigen, mit offenen Augen die Vielfalt der Informationsmöglichkeiten für sich nutzen zu lernen.
  • Gleichzeitig ist erschreckend, wie unkritisch viele Jugendliche den Wahrheitsgehalt (vor allem elektronischer) Informationen von vornherein als gegeben annehmen und kaum kritisch hinterfragen (können). - Neben dem "Gewinnen" von Informationen wird deshalb das "Bewerten" von Informationen ein zunehmend wichtiger Bestandteil eines schülerzentrierten Unterrichts werden müssen.

Dr. Martin Plieninger; Auszug aus dem Basisartikel des Heftes 2/2007

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Ausgabe Juni
Heft 03/2007


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Mindeststandards entwickeln

Nach PISA hat sich die Bildungslandschaft in Deutschland nachhaltig verändert bzw. befindet sich mitten in einem Veränderungsprozess, der zu einer Schule führen soll, die selbst Verantwortung für ihre Schüler und deren Leistungen übernimmt. Klar ist, dass Schulen sich in Zukunft an Bildungsstandards zu orientieren haben -es ist sicher, dass sie kommen. Das bedeutet für jede einzelne Lehrkraft, für jedes einzelne Kollegium, sich in den nächsten Jahren damit auseinandersetzen zu müssen,

  • wie die Standards vor Ort umzusetzen sind und in ein schuleigenes Curriculum eingebaut werden können,
  • was es eigentlich im Einzelnen - ganz konkret im eigenen Klassenraum und in der eigenen Lerngruppe - bedeutet, "kompetenzorientiert" zu lehren und den Unterricht entsprechend zu arrangieren,
  • Unterricht (auch) "vom Ende her", also von der Notwendigkeit aus zu denken, alle Schülerinnen und Schüler zum Erfolg zu führen und jedem ein Mindestmaß an Bildung zukommen zu lassen, mit dem er in der globalisierten Welt bestehen kann.


(Dr. Ingrid Ahlring; Auszug aus dem Editorial des Heftes 3/2007) ...zum Inhalt / Artikeldownload


Ausgabe August
Heft 04/2007


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Die Schule öffnen

Öffnung von Schule sollte in erster Linie als Aufforderung zur Verbesserung schulischen Lernens aufgefasst und realisiert werden. Dabei geht es einerseits um die inhaltliche und methodische Lernqualität im Unterricht, indem die Lebenswelt der Lernenden, Eltern und andere "Experten" mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen in die Schule "geholt" werden. Andererseits ist es erforderlich, das Lernen auch in außerschulischen Lernorten und gemeinsam mit Kooperationspartnern zu organisieren. Mehr denn je brauchen wir Schulen, die weitgehend autonom und selbstständig agieren, auf veränderte gesellschaftliche Anforderungen reagieren und nachhaltiges Lernen auf vielfältige Weise organisieren.
Die Öffnung von Schule ist nicht in erster Linie der notwendigen Praxisverbundenheit, Berufsorientierung oder Motivierung schulischen Lernens geschuldet, sondern muss als ein Wesenszug einer zukunftsfähigen Schulbildung verstanden werden. Das verlangt unter anderem von den Lehrkräften, sich für die Lebensrealität der Lernenden zu öffnen und Veränderungen anzustoßen, um Schule und Lernen zu verändern. Im Kern geht es um Verwirklichung der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zur Verbesserung der Lernqualität für eine nachhaltige Bildung der heranwachsenden Generation.

(Prof. Dr. Witlof Vollstädt; Auszug aus dem Basisbeitrag des Heftes 4/2007) ...zum Inhalt / Artikeldownload


Ausgabe Oktober
Heft 05/2007


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Visualisieren

Visualisieren bedeutet: etwas durch ein Bild oder eine Grafik sichtbar und anschaulich machen. Dies kann in der unterrichtlichen Praxis auf vielfältige Weise geschehen. Zum einen können Lehrende im Unterricht Bilder und Grafiken einsetzen, um zu motivieren, das Denken anzuregen oder etwas zu veranschaulichen. Zum anderen können Schülerinnen und Schüler selbst Visualisierungen anfertigen, um nachhaltiger und tiefer zu lernen.
Vor allem diese Variante hat für das Lernen der Schülerinnen und Schüler die größte Bedeutung, da sie dabei mental aktiviert werden, ihre eigenen Wissensmodelle konstruieren und sich so Wissen selbstständig aneignen. Das grafische Bilden von Netzen entspricht genau dem, was beim Lernen im Gehirn passiert ...

(Ludger Brüning/Tobias Saum; Auszug aus dem Basisbeitrag des Heftes 5/2007) ...zum Inhalt / Artikeldownload


Ausgabe Dezember
Heft 06/2007


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Konstruktive Konfliktbearbeitung und Mediation in der Schule

Konflikte in der Schule werden immer stärker als normaler Teil des Zusammenlebens begriffen und als Chance gesehen, sie konstruktiv zu nutzen. Das bedeutet, vorhandene unterschiedliche Sichtweisen zu akzeptieren, die Interessen und Wünsche aller Beteiligten ernst zu nehmen und wertzuschätzen sowie aus dieser Grundhaltung heraus Aushandlung und Verantwortungsübernahme zu ermöglichen, um für alle Beteiligten zu akzeptablen, nachhaltigen Lösungen zu kommen. ...zum Inhalt / Artikeldownload